Gasthaus Linachtalsperre im Schwarzwald

Wolpertinger goes Schwarzwald

WOLPERTINGER GOES TO Black Forest

Nachdem bisher immer angenommen wurde, daß der Wolpertinger in den Alpen lebt, ist es schon seit langem kein Geheimnis mehr, daß bestimmte Arten des Wolpertingers, z.B. der "Wurzeltinger" oder aber auch der "Arbertinger"(die Einheimischen hier sagen "Arbeitsdinger"), in den Wäldern des Schwarzwald`s zu finden sind.

Obwohl der Wolpertinger ein sehr scheues Tier ist, muß die Zuwanderung etwas zu tun haben mit dem erhöhten Fremdenverkehrsaufkommen im Schwarzwald. Denn das erste Tier wurde erst vor ca. 10 Jahren entdeckt, also genau zu dem Zeitpunkt, als das Linachtal als Urlaubsort entdeckt worden ist. Die Triebhaftigkeit und die Geilheit des Wolpertingers hatte zur Folge, daß er sich -in Ermangelung genügender Geschlechtsgenossen (oder Genossinnen)- immer wieder mit neuen Tiergattungen paarte. Deshalb entstehen auch immer wieder neue Geschöpfe. Da er sich im Schwarzwald schneller vermehrt als in anderen Gegenden, vermutet man sogar, daß das gesunde und fruchtbare Klima hier in den Wäldern dazu beiträgt.

Manche meinen, daß der Wolpertinger sogar zur Plage werden könnte. Glücklicherweise gibt es aber in unserer heutigen Zeit Telefax, Handy und e-mail. Diese Telekommunikationssysteme machen es möglich, daß überlieferte Fangmethoden in den Alpen und im Alpenvorland auch den Schwarzwald erreichten. So ist es nur eine Frage der Zeit, daß z.B. das "Wolpertinger-Fangen" in den Reisebüros als "Äktschn"-Urlaub angeboten wird. Falls Sie Interesse daran haben, können wir Ihnen nachstehend den Originaltext der überlieferten Fangmethode präsentieren:

"Die Jagd mus immer nachts bei Vollmond sein und erfolgt mit einer Kerze aus Bienenwachs und einem leeren Kartoffelsack. Ein Wolpertinger kommt nur im Mondlicht aus seinem Bau. Nur 15 Tage vor einem zu erwartenden Gewitter mit Blitz und Donner kann der Jäger seines Erfolges sicher sein. Die brennende Kerze wird vor den geöffneten Kartoffelsack gestellt, angelockt durch den Lichtschein und den Duft von alten Kartoffeln schlupft der Wolpertinger in die Falle"

 

Ach so, Sie wissen nicht, was ein Wolpertinger ist

Der Wolpertinger ist eine zoologische Kuriosität, die der bayerische Heimatschriftsteller und passionierte Jäger Ludwig Ganghofer als "Hirschbockbirkfuchsauergams" bezeichnete. Und tatsächlich ist der Wolpertinger ein Gemisch aus Nagetier, Huftier und Vogel. Bayerische Paläontologen entdeckten in 16 Millionen Jahre alten bayerischen Gesteinsschichten die Vorfahren der Wolpertinger.

 

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weiter Informationen zum Wolpertinger

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